Do’s & Dont’s in der Boulderhalle

Bouldern ist ein beliebter Sport und Freizeitprogramm für alle Altersgruppen. In den letzten Jahren sind in vielen Städten neue Boulderhallen aus dem Boden gesprossen und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.
Immer mehr Menschen zieht es in die Boulderhallen. Neben Kletterfreaks und Outdoorfanatikern klettern längst auch Hobbysportler und Wochenendbesucher. Wenn so viele Menschen zusammenkommen, sollten einige Regeln des guten Umgangs miteinander berücksichtigt werden.
Gerade als Anfänger sollte man sich bewusst machen, dass es einige Dinge zu beachten gilt. Die wichtigsten Hinweise sind in dieser kleinen Boulder-Etiquette zusammengefasst.

Boulder-Etiquette – Rücksichtsvoll Bouldern

1. Landebahn freihalten
Die dicken Matten in den Boulderhallen sind gemütlich und laden zum Ausruhen ein. Für die notwendigen Pausen sollte jedoch ein Platz gesucht werden, der keine anderen Boulderer behindert und keine Gefahr besteht, dass jemand auf den Rastenden drauf fällt. Also: Weg von der Wand! Abstand halten! Umsichtig sein!

2. Matte freihalten
Nicht nur bei den Pausen sollte man umsichtig sein. Auch Gegenstände wie Trinkflaschen, Verpflegung und Ausrüstung haben auf den Matten nichts verloren. Notwendige Dinge wie Chalkbags sollten in sicherem Abstand zur Wand abgelegt werden. Bei einem Sturz können Gegenstände auf der Matte für Verletzungen sorgen.

3. Einer pro Wandsegment
Schaue dich um, bevor du loskletterst. Oft kreuzen sich die Routen. Achte also darauf, ob nicht vielleicht ein anderer Boulderer gerade eine Route beginnt, die bei einem späteren Zug mit deinem Vorhaben kollidiert. Im zweifelsfall einfach fragen. Und immer daran denken: Klettere nie unter einem anderen Boulderer an der Wand.

4. Nicht quer klettern
Klettere nicht quer durch die Wand und Routen, wenn andere Boulderer dort klettern möchten. Die Traverse ist eine beliebte Übung und ein gutes Training. Viele Boulderhallen bieten dafür jedoch eigene Routen an. Traversen haben die Besonderheit, dass anstatt nach oben an der Wand entlang geklettert wird.

5. Nicht ungefragt Tipps geben
Was im ersten Moment hilfreich erscheint, kann schnell den Spaß verderben. Beim Bouldern geht es darum, zu knobeln, auszuprobieren und Lösungen für die Route herauszufinden. Tipps oder Lösungen können da fehl am Platz sein. Frag also immer nach, ob der andere einen Tipp möchte bevor du einen HInweis gibst: “Ich könnte dir einen Tipp geben, wenn du möchtest?!”

6. Nicht Barfuss klettern
Klar Griffe und Tritte in einer Boulderhalle sind nicht die saubersten Ecken. Dennoch kann auf eines jeder verzichten: Schwitzige und dreckige Füße an der Wand.

7. Nicht mit Boulderschuhen auf die Toilette
Andersherum sollten Boulderschuhe nur dort getragen werden, wo sie ihre Bestimmung haben: beim Bouldern. Wenn die Matten verlassen werden oder wenn es gar raus geht, sollten die Schuhe gewechselt werden. Und vor allem wenn es zwischendurch mal auf die Toilette geht, müssen die Schuhe ausgezogen werden!

8. Kinder im Auge behalten
Sowohl die verantwortlichen Eltern oder Erziehungsberechtigten als auch alle anderen Besucher sollten ein Auge auf die Kinder haben. Sie sollen natürlich auch ihren Spaß haben, jedoch ist es recht gefährlich unter einem Boulderer herumzulaufen oder zu spielen.

9. Respekt
Last but not least: Respekt spielt eine wichtige Rolle für ein gutes Miteinander. Beim Bouldern kommt es nicht darauf an, die schwierigsten Routen an der Wand zu klettern. Es kommt darauf an, sich selbst zu fordern und dem eigenen Level entsprechend Probleme zu lösen. Egal auf welchem Level jemand klettert, darum geht es. 🙂

Im Magazin und in der Rubrik Bouldern findest du weitere Tipps für Boulder-Anfänger und Einsteiger.

Do’s & Dont’s in der Boulderhalle
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